2017 - Schüleragentur

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Einblick in die Militärgeschichte für interessierte Schüler!
Unter dem Motto "Meine Zukunft bei der Bundeswehr" organisierten wir, die Mitarbeiter der Schüleragentur zur beruflichen Frühorientierung, in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr für SchülerInnen, die eine Karriere bei der Bundeswehr in Betracht ziehen, eine Exkursion ins Militärhistorische Museum Dresden.
Am 04.04.2017 gegen 8.30 fuhren wir mit einem Reisebus von Schmidt Reisen Weißwasser, chauffiert vom Chef persönlich, von der Bonhoeffer Straße los in Richtung Dresden. Bei unserer Ankunft im Museum begrüßte uns Hauptfeldwebel Christian Voigt. Pünktlich um  10:00 begann die Führung mit  Franz- Joseph Hille, Doktorand am Justizministerium und begeisterter Historiker. Als kurze Einführung erläuterte er uns die Entstehung und Entwicklung des Gebäudes. Der ursprüngliche historische Bau des Militärmuseums in der Albertstadt von Dresden wurde durch moderne Architektur in Keilform von Daniel Liebeskind erweitert. Die Keilspitze soll auf die Stelle hinweisen, wo in der Nacht vom 13. Februar 1945 die ersten Bomben der Alliierten Luftangriffe einschlugen. Während im historischen Gebäudeteil die Militärgeschichte chronologisch dargestellt wird, enthält der Neubau eine Ausstellung zu verschiedenen Themenbereichen, wie zum Beispiel Militär und Technologie, Tiere beim Militär, Krieg und Leiden, Krieg und Spiel. Unsere Führung betraf ausschließlich die Themenausstellung, die mit einem Kunst-Licht-Projekt zum Thema Liebe und Hass als Gewaltauslöser eröffnet wird. Für mich unglaublich, dass bereits während des 2. Weltkrieges den Soldaten zum Durchhalten „Dopingpillen“ verabreicht, dass Tauben mit Kamera zur Luftaufklärung und Schafe als Minensucher eingesetzt wurden.  Im Themenbereich Krieg und Spiel wurde Spielzeug in allen Formen gezeigt, das Kinder und  Jugendliche für das Kämpfen begeistern soll. Am Ende der Führung erreichten wir die die Spitze des Neubaus und genossen von der Aussichtsplatzform in 30 Meter Höhe einen schönen Ausblick auf Dresden. Als 2. Etappe der Exkursion fuhren wir gegen 12:00 mit dem Bus weiter zur nahe gelegenen Offiziersschule des Heeres. Dort angekommen, gab uns Hauptfeldwebel Ch. Voigt einen kleinen Einblick in die Offiziersschule, die er als eine moderne aber "ganz normale Schule“ beschrieb. Nach seinen ausführlichen Aussagen über Zugangsvoraussetzungen zu Berufs- und Studienmöglichkeiten, die zivile Karriere sowie Möglichkeiten zur Überbrückung sind wir alle zum Mittagessen in die Kantine gegangen. Dort konnten wir ein 3-Gänge Menü auswählen, das sehr gut schmeckte. Bevor wir die Heimreise antraten, hat Hfw. Voigt noch von seinen eigenen Erfahrungen bei der Bundeswehr erzählt und uns mit auf den Weg gegeben, dass man bei Hürden nicht immer gleich aufgeben sondern sich durchbeißen soll.
Mir und dem Großteil der Teilnehmer hat die Exkursion hinsichtlich Organisation, Ablauf und Inhalt sehr gut gefallen. Bemängelt wurde die nicht ausreichende Zeit vor allem in der Offiziershochschule, aber auch im Militärmuseum. Aufgrund meiner mehrfachen Besuche im Militärhistorischen Museum kann ich jedem, der die Zeit zu knapp fand, empfehlen: „Fahrt noch mal privat hin! Und wer mehr über eine Laufbahn bei der Bundeswehr wissen will, dem biete ich die Vortragsreihen im Bundeswehr-Truck am 16.05.2017 in der Zeit von 09:30-14:15 Uhr auf  dem Schulhof Léon-Foucault-Gymnasium in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. 20 an.
Willi Hammermeister
(Mitarbeiter der Schüleragentur 03571-601753)

 
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